Anlässlich der erfolgreichen Inbetriebnahme des Erdgaskraftwerks Fortuna am Standort auf der Lausward erklärt der Düsseldorfer SPD-Bundestagsabgeordnete Andreas Rimkus:

„Der heutige Tag ist ein Meilenstein für die Umsetzung der politisch, ökonomisch und gesellschaftlich so wichtigen Energiewende in Düsseldorf. Mit seiner klimaschonenden Strom- und Wärmeproduktion trägt das neue Kraftwerk Fortuna entscheidend dazu bei, den hohen Bedarf an Energie und Wärme im Düsseldorfer Ballungsraum zu decken. Die Anlage Fortuna repräsentiert in Sachen Effizienz den neuesten Stand der Technik und ist in der Lage, Gas aus erneuerbaren Quellen wie Biogas oder Gas aus Windstrom aus der Region zu nutzen.

Zur europaweit beispielgebenden Effizienz des Kraftwerks und zur positiven Umweltwirkung trägt insbesondere auch die Tatsache bei, dass die Restwärme des produzierten Stroms genutzt wird, um sie in Form von Fernwärme den Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung zu stellen. Vom Ausbau der Fernwärme in Düsseldorf gehen in Zukunft weitere enorme Potentiale für die Energieeinsparung und die Reduzierung von klimaschädlichen CO2-Emissionen aus. Die durch Kraft-Wärme-Koppelung (KWK) produzierte Fernwärme weist den Primärenergiefaktor „Null“ auf und ist bezüglich der CO2-Emissionen damit den Erneuerbaren Energien gleichgestellt.

Andreas Rimkus während eines Kraftwerk-Besuches auf der Lausward in Düsseldorf

Andreas Rimkus bei einem Kraftwerk-Besuch auf der Lausward in Düsseldorf

 

Diese technologischen Möglichkeiten verbinden die Versorgungssicherheit der Menschen und Unternehmen unserer Stadt und der Region mit der Jahrhundertaufgabe des Klima- und Ressourcenschutzes. Bereits im ersten Betriebsjahr können bis zu 600.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. Damit trägt das neue Kraftwerk auch zum ambitionierten Ziel der Klimaneutralität in Düsseldorf ab 2050 bei.

Möglich wurden Bau und Betrieb des hochmodernen und mit einer Investitionssumme von rund 500 Millionen Euro erbauten Heizkraftwerkes Fortuna auch durch die von der SPD in der Bundesregierung im letzten Jahr vorangetriebene Novelle des Kraft-Wärme-Koppelungsgesetzes. Die Novelle des KWK-Gesetzes trägt dazu bei, Fehlanreize in der Energiewirtschaft zu vermeiden und den Betrieb von klimafreundlichen, energieeffizienten und innovativen Gas-KWK-Anlagen finanziell besser zu fördern. Ich freue mich, dass mit der Inbetriebnahme des Fortuna-Kraftwerkes die positive Wirkung der KWK-Novelle auch in Düsseldorf zu spüren ist.

Ich wünsche dem Kraftwerk und der Belegschaft aber insbesondere auch den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen, die Strom und Fernwärme von der Anlage Fortuna beziehen werden, viel Erfolg und danke allen Beteiligten für ihren Beitrag zu einer gelingenden Energiewende.“ 

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