Der Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete Andreas Rimkus besuchte diese Woche das WundZentrum Düsseldorf und zeigt sich begeistert von der wichtigen Arbeit. Knapp zwei Millionen Menschen in Deutschland leiden unter nicht heilenden, sogenannten chronischen und sekundär heilenden Wunden.

Deshalb ist es auch nicht überraschend, dass bereits nach fünf Jahren ein Umzug an den neuen, größeren Standort des Wundzentrums Düsseldorf anstand. Die große Nachfrage zeigt ganz deutlich, wie nötig die Arbeit der Wundzentren ist und wie gut diese in der Bevölkerung angenommen werden. Gerade der demografische Wandel mit einer alternden Gesellschaft und auch die wachsende Spezialisierung der Medizin machen Wundheilzentren so wichtig. Das betont auch Andreas Rimkus: „Eine Studie des Universitätsklinikums Hamburg hat gezeigt, dass eine leitliniengerechte Versorgung einer chronischen Wunde durchschnittlich fünf verschiedener ärztlicher Disziplinen und vier nichtärztlicher Berufe bedarf.“, dies mache deutlich wie sinnvoll es ist die Professionen zu bündeln und unter ein Dach zu fassen. Die Zentren ermöglichen so eine ideale Versorgung der Wunden und der Grunderkrankungen, durch Ärzte, Pflegepersonal und spezialisierte Fachkräfte, erklärt er weiter. Bei dem Rundgang durch das Zentrum macht Rimkus deutlich: „Ich bin froh, dass die Menschen in Düsseldorf und Umgebung mit dem Wundheilzentrum eine optimale Versorgung ihrer Wunden erhalten und freue mich, dass wir nun auch dabei sind rechtlich Klarheit für diese Zentren zu schaffen.“

Der Gemeinsame Bundesausschuss wurde beauftragt eine Richtlinie zu erarbeiten, mit dem Ziel, die Struktur zur Versorgung chronischer und schwer heilender Wunden zu verbessern und Rechtssicherheit bezüglich der Finanzierung der Wundzentren zu schaffen.

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