Sommertour 2014 von Andreas Rimkus

Im Rahmen seiner Sommertour besuchte der Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete Andreas Rimkus die Energieagentur NRW und traf sich zu einem Gespräch mit dem Leiter des Netzwerks Brennstoffzelle und Wasserstoff Dr. Thomas Kattenstein.

Die Energieagentur NRW und das dazugehörige Netzwerk sind eine gemeinnützige Organisation als Dienstleister der Landesregierung Nordrhein-Westfalen. Das Netzwerk kümmert sich als Technologieplattform um die Beschleunigung und die Koordination der Erforschung und Markteinführung von Brennstoffzellen und Wasserstoff. Das Netzwerk betreut 110 Projekte mit einem Gesamtbudget von rund 115 Millionen Euro in NRW.

Mit Brennstoffzellen lassen sich Brennstoffe wie z. B. Wasserstoff in elektrische Energie umwandeln. Andreas Rimkus, der stellvertretender verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion sowie deren Berichterstatter für Elektromobilität ist, interessierte sich insbesondere für die Potentiale von Brennstoffzellen und Wasserstoff für die Mobilität der Zukunft.

Alle größeren Automobilhersteller, in Deutschland insbesondere VW, Mercedes und BMW, arbeiten an der Entwicklung von Brennstoffzellenfahrzeugen. Derzeit sind weltweit erst 500 Fahrzeuge im Flotteneinsatz. Weitere Markteinführungen der Hersteller stehen jedoch schon kurz bevor.

Insbesondere für den öffentlichen Personennahverkehr bieten Brennstoffzellenbusse große Chancen für eine emissionsfreie und damit umweltschonende Mobilität. Die Stadt Hamburg hat sich bereits zu einem emmionsfreien ÖPNV verpflichtet und wird zukünftig verstärkt Brennstoffzellenbusse für die kommunalen Verkehrsbetriebe anschaffen.

Zu einer innovativen und ökologischen Infrastrukturförderung gehört auch der konsequente Ausbau des Angebotes an Wasserstofftankstellen.

Im Anschluss an das Gespräch bei der Energieagentur NRW informierte sich Andreas Rimkus direkt vor Ort an der bisher einzigen Düsseldorfer Wasserstofftankstelle in Düsseldorf-Flingern und betankte ein Brennstoffzellenauto der Energieagentur NRW.

Andreas Rimkus zog folgendes Fazit: „Wer den Verkehrs- und Infrastrukturstandort Deutschland auf eine verantwortliche Weise stärken möchte kommt nicht daran vorbei, sich mit den enormen Potentialen für die Mobilität der Zukunft zu beschäftigen, die von Verkehrsmitteln mit Brennstoffzellenantrieb ausgehen. Wir stehen hier vor spannenden Herausforderungen und sollten die Markteinführung von Brennstoffzellenfahrzeugen als Politik unterstützen. Die öffentliche Hand hat hier eine klare Vorbildfunktion, ich unterstütze deswegen die Anschaffung von Brennstoffzellenautos und –bussen durch Kommunen, Länder und den Bund. Außerdem müssen wir uns um eine gute Wasserstoff-Infrastruktur kümmern und uns für bundesweit ausreichend öffentliche Wasserstofftankstellen einsetzen. Ich werde entsprechende Gespräche dazu sowohl in Düsseldorf als auch in Berlin führen.“