„Genossenschaften sichern Menschen gegen rasant steigende Mieten und gegen rein aus Spekulationsgründen betriebenen und gewinnorientierten Wohnungsbau ab. Ich bin seit Jahrzehnten Mitglied einer Wohnungsbaugenossenschaft und kann jetzt politisch die Weichen für eine bessere Ausstattung und Förderung der Genossenschaften stellen. Für mich ist eines klar: Genossenschaften bieten den idealen Rahmen für uns Bürgerinnen und Bürger, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Die Politik ist dann auch gefordert: Die Förderung von Genossenschaften dient dem gesellschaftlichen Zusammenhalt und als SPD-Bundestagsfraktion haben wir uns dieses Ziel gesetzt“, so der Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete Andreas Rimkus, er ist Berichterstatter für Wohnungsbau und Genossenschaften im Ausschuss für Wirtschaft und Energie.

An diesem Samstag, den 07. Juli, ist der „Internationale Tag der Genossenschaften“. Eingeführt wurde er im Jahr 1995 anlässlich des 100. Jahrestages der Gründung des internationalen Genossenschaftsbundes und ist seit 26 Jahren der erste Samstag im Juli. Die Vereinten Nationen heben an diesem Tag die besondere Bedeutung von Genossenschaften bei der Bekämpfung von sozialen, ökologischen und ökonomischen Problemen in der Welt hervor.

„Mir ist es besonders wichtig aus Anlass des internationalen Tages der Genossenschaften die Bedeutung und die unbestreitbaren Vorteile von Genossenschaften und genossenschaftlichem Wohnen hervor zu heben. Zusammen mit meiner SPD-Bundestagsfraktion setze ich mich intensiv für die Förderung von genossenschaftlichen Modellen ein“, verdeutlicht Andreas Rimkus.

Rund 22 Millionen Menschen in unserem Land sind auf die eine oder andere Art Mitglied einer Genossenschaft. Das spricht für sich und die Durchsetzungskraft dieser Unternehmensform. Zu den Genossenschaften zählen Wohnungsbaugenossenschaften, Banken, Konsum-, Handwerksgenossenschaften und zunehmend auch Energiegenossenschaften. Genossenschaften sind demokratische Unternehmensformen, die Genossinnen und Genossen halten Anteile an ihrer Firma.

„Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben durchgesetzt, dass die Koalition eine Offensive für mehr Wohnungen startet und in den sozialen Wohnungsbau investiert. Zudem wollen wir Genossenschaften als nachhaltige und krisenfeste Unternehmensform in den unterschiedlichsten Wirtschaftsbereichen stärken. Genossenschaften sind auch ein Korrektiv für Fehlentwicklungen in unserer Gesellschaft, gerade im Bereich Wohnen und Mieten. Hier sichern sie Menschen gegen rasant steigende Mieten und rasende Spekulationsgewinne ab. Genossenschaft heißt nämlich, dass Menschen sich organisieren und gemeinsam füreinander einstehen. Wo Immobilienunternehmen nur ihre Rendite sehen, sichern Wohnungsbaugenossenschaften langfristig bezahlbaren Wohnraum“, so Rimkus weiter.

Gerade in Ballungsräumen mit Wohnungsmangel – egal ob Düsseldorf, im Ruhrgebiet, Frankfurt am Main, Köln, München oder Berlin – erleben die Menschen wie wichtig Wohnungsbaugenossenschaften für die Sicherung bezahlbaren Wohnens sind.

„Was Wohnungsbaugenossenschaften vor allem brauchen, sind Grundstücke zu Preisen, die sozialverträgliche Mieten ermöglichen. Weiterhin brauchen wir verlässliche finanzielle Rahmenbedingungen mit langfristigen Zinsbindungen, Nachrangfinanzierungen und die Förderung von Genossenschaftsanteilen als wichtigen Beitrag zur Eigentumsbildung“, betont Andreas Rimkus.

Die richtigen Weichen hierfür wurden bereits von der damaligen SPD-Bauministerin Barbara Hendricks gestellt. Mit der Einführung der neuen Baukategorie „Urbanes Gebiet“ wurden gute Voraussetzungen geschaffen, um lebendige nutzungsgemischte Quartiere mit zusätzlichem Wohnraum zu ermöglichen.

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