Zu den heutigen Streiks des Kabinenpersonals von Ryanair an den Flughäfen in Düsseldorf, Bremen, Berlin Tegel und Schönefeld, Frankfurt und Köln-Bonn erklärt der Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete Andreas Rimkus:

„Ich unterstütze das Kabinenpersonal von Ryanair ausdrücklich in ihrem Einsatz für fairere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen und sichere Jobs. Deshalb bin ich heute auch persönlich hier am Flughafen in Schönefeld.

Ryanair muss den Beschäftigten dringend entgegenkommen und nennenswerte Zugeständnisse machen – und weil das bisher nicht erfolgt ist, ist der heutige Streik auch absolut gerechtfertigt. Die gewerkschaftliche Organisation ist – wie auch die organisierte Arbeitsniederlegung – nach wie vor eines der wichtigsten Mittel, um sich wirksam für Arbeitnehmerrechte und angemessene Bedingungen einzusetzen.

Umso bedenklicher ist es, dass Ryanair im Vorfeld des Streiks Falschbehauptungen verbreitet hat. Die gestern von Ryanair veröffentlichte Nachricht, dass jeder Streik, der nicht 24 Stunden vorher angekündigt werde, illegal sei, ist zwar vollkommen falsch. Verständlicherweise führte diese Meldung aber trotzdem zu massiver Verunsicherung innerhalb der Belegschaft, die in der Mehrheit aus dem Ausland stammt und daher mit der deutschen Rechtslage dahingehend nicht vertraut ist.

Ich fordere Ryanair dazu auf, solche schäbigen Tricks zukünftig zu unterlassen und sich gegenüber der Belegschaft fair, regelkonform und kompromissbereit zu verhalten! Der Versuch, den Kampf für bessere Arbeitsbedingungen mit solchen verwerflichen Mitteln zu unterlaufen, zeigt nur umso deutlicher, wie dringend nötig ein Umdenken bei Ryanair tatsächlich ist.“

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