Der Deutsche Bundestag hat jüngst beschlossen, dass das von der Großen Koalition eingeführte  Baukindergeld zukünftig auch für den Erwerb von Anteilen von Wohnungsbaugenossenschaften in Anspruch genommen werden soll. Hierzu erklärt der Düsseldorfer SPD-Bundestagsabgeordnete Andreas Rimkus:

„Wohnen ist die soziale Frage in unseren Großstädten. Ich freue mich daher sehr, dass es der SPD-Bundestagsfraktion gelungen ist, bei den parlamentarischen Beratungen zur Wohnraumförderung in Deutschland durchzusetzen, dass das Baukindergeld nun auch für genossenschaftliches Wohnen genutzt werden soll. Ich habe mich schon länger dafür eingesetzt, dass mit dem von der Union geforderten Baukindergeld nicht nur der Kauf von privatem Immobilieneigentum gefördert wird, sondern auch der Eintritt in eine Wohnungsbaugenossenschaft zum Einzug in eine Genossenschaftswohnung. Als Mitglied im NRW-Landesvorstand des Deutschen Mieterbundes und früherer Wohnungspolitiker im Düsseldorfer Stadtrat weiß ich, wie wichtig unsere Wohnungsbaugenossenschaften in Deutschland sind, um Menschen mit bezahlbaren Wohnungen zu versorgen.

Die Öffnung des Baukindergeldes für genossenschaftliches Wohnen ist eine gute Nachricht für die Bürgerinnen und Bürgern in meinem Wahlkreis. Düsseldorfs OB Thomas Geisel und die SPD-Ratsfraktion haben in den letzten Jahren die Zusammenarbeit von Stadt und Düsseldorfer Wohnungsbaugenossenschaften gestärkt und das Düsseldorfer Bündnis genossenschaftliches Wohnen initiiert. Die Wohnungspolitik von OB Geisel und der SPD-Ratsfraktion stellt sicher, dass in Düsseldorf wieder verstärkt neue Genossenschaftswohnungen gebaut werden können. Mit dem Beschluss des Bundestages werden wir erreichen, dass Familien mit Kindern zukünftig auch finanzielle Unterstützung beim Einzug in eine Genossenschaftswohnung erhalten.“