Am Donnerstagabend stand eine Diskussion um die Mobilität der Zukunft mit einem hochkarätig besetzten Podium im Boui Boui Bilk auf dem Programm. Neben Andreas Rimkus MdB diskutierten unter anderem Prof. Dr. Barbara Lenz, vom DLR Institut für Verkehrsforschung sowie Dr. Kattenstein von der EnergieAgentur NRW über E-Mobilität und die Mobilität der Zukunft.

Zu Beginn machte der Düsseldorfer Umweltausschussvorsitzende Philipp Tacer in seinem Grußwort deutlich, dass es nicht nur um die Diskussion um die Mobilität der Zukunft ginge, sondern auch um die konkrete Umsetzung: „Hier befindet sich Düsseldorf auf einem guten Weg. Wir wollen auch mit der Unterstützung des Bundes die Busflotte der Düsseldorfer Rheinbahn so modernisieren, dass der gesundheitsschädliche Stickoxid-Ausstoß in der Innenstadt deutlich gesenkt werden kann. Wir wollen in Düsseldorf bis zum Jahr 2050 klimaneutral sein und unsere Lebensqualität bewahren, dafür ist eine umweltfreundliche Verkehrswende von fundamentaler Bedeutung“, betonte der Vorsitzende des Umweltausschusses der Stadt Düsseldorf.

Unter den Diskutanten herrschte weitestgehend Einigkeit, dass E-Mobilität die Mobilität der Zukunft sei, allerdings gäbe es noch einige Hindernisse auf dem Weg zu einem wirklichen umfassenden Wandel in der Wahrnehmung von E-Mobilität sowie der praktikablen Umsetzung. So gibt es aktuell nur 30 Tankstationen für Wasserstoff in ganz Deutschland sowie ca. 400 Ladestationen für Elektroautos.

Andreas Rimkus verwies jedoch zu Recht auf die Förderung durch die Bundesregierung: „ Wir geben in den nächsten Jahren gemeinsam mit der Industrie über 1,6 Milliarden als Förderung für die flächendeckende Ladeinfrastruktur sowie die E Mobilität insgesamt aus. Dies wird dazu beitragen, dass endlich der Break Even Point erreicht wird, was für die Produktion von E-Autos nur von Vorteil sein kann.“  Gleichzeitig sprach der stellv. verkehrspolitische  Sprecher der SPD Bundestagsfraktion auch die weiterhin bestehenden Probleme beim Verkehr der Zukunft an: „Auch wenn die E-Mobilität Einzug hält, haben wir in den Ballungsräumen immer noch das Problem des Individualverkehres. Die aktuellen Verkehrsplanungen sind viel zu sehr auf den Individualverkehr ausgerichtet. Wir brauchen über die Förderung der E-Mobilität hinaus, endlich integrierte Verkehrskonzepte für Ballungsräume entwickelt werden, in dem Mobilitätszentren als Schnittstelle zwischen den einzelnen Verkehrsträgern funktionieren.“

Es waren alle Diskutanten einhellig der Meinung, dass es ohne Elektro-Mobilität, egal ob als Wasserstoff- oder Batteriefahrzeug, alleine schon wegen den endenden Öl- und Gasreserven, keine Mobilität der Zukunft geben wird.

 

 

 

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