Saubere und zukunftsgerichtete Mobilität ist ein wichtiger Bestandteil einer intelligenten Verkehrswende. Um diese auch lokal voranzubringen, traf sich der Düsseldorfer SPD-Bundestagsabgeordnete Andreas Rimkus mit dem Düsseldorfer Taxiunternehmen „Gebrüder Goossen“ und „Jost“, um sich über verschiedene Entwicklungen in der Branche auszutauschen und zu erfahren, ob es und wo es Unterstützungsbedarf gibt.

Besonders erfreut war der stellvertretende verkehrspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion über das Interesse der Unternehmer, die abgasfreie Mobilität zu fördern und selbst in Wasserstoff- und batteriebetriebene Elektroautos zu investieren. „Dieses Engagement möchte ich sehr gerne unterstützen. Wir haben in der letzten Legislaturperiode bereits gute Förderbedingungen geschaffen, die auch Taxiunternehmen nutzen können, wie einer Förderungsprämie – dem Umweltbonus und die Investitionen in die Ladeinfrastruktur“, erklärt Rimkus.

Um Taxiunternehmen besser zu unterstützen, möchte sich Rimkus einsetzen für eine bessere steuerliche Absetzung (AFA) für die Unternehmen. Somit werden die Anschaffungskosten für ein abgasfreies Auto steuerlich besser absetzbar. „Ich setze mich zum einen für eine Verbesserung der AFA insgesamt ein. Ich strebe eine Sonder-AFA ein, die es ermöglicht für den Kauf eines abgasfreien Autos für ein Dienstleistungsunternehmen, 50% direkt steuerlich absetzen zu können. Außerdem möchte ich eine degressive AFA mit höheren Prozenten, damit mehr Anreize zur Anschaffung gesetzt werden“, so Rimkus. Außerdem sei es entscheidend in die Ladeinfrastruktur zu investieren und diese auf die Bedürfnisse von Taxiunternehmen anzupassen. „Aber auch dafür haben wir bereits erste Schritte in dieser Legislaturperiode getan und zum Beispiel Investitionen in Ladesäulen ermöglicht. Hier muss noch mehr geschehen, daher möchte ich auch hier weiterhin daran arbeiten, dass wir gemeinsam mit der Industrie Investitionen ermöglichen, um die Elektromobilität nach vorne zu bringen.“

Ebenfalls Thema waren gute Sozialbedingungen in der Taxibranche. Dazu gehört es auch faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen mit dem Ziel die Schattenwirtschaft einzugrenzen, damit gerechte Löhne und gute Arbeitsbedingungen die Regel sind. „Ein wichtiger Schritt ist die Verpflichtung der Nutzung und des Einbaus der INSIKA-Fiskaltaxometer, welches ein manipulationssicheres System ist, um Fairness und Transparenz in den Abrechnungen herzustellen“, so Rimkus.

„Ich freue mich über den regen Austausch mit den Taxiunternehmen „Gebrüder Goossens“ und „Jost“ und werde die Anregungen mit in meine politische Arbeit nehmen. Auch in Zukunft werde ich mit dem Unternehmen weiter in Kontakt stehen, damit wir uns über die Entwicklungen in der Taxibranche austauschen kann. Denn wir brauchen die öffentlichen Mobilitätsdienstleiter auf unserer Seite, wenn wir eine gute Verkehrswende schaffen wollen. Das Ziel muss sein, auch im Taxigewerbe, nicht mehr Dieselantrieb zu setzen, sondern auf Elektromobilität“, betont Rimkus.

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