Mit geschlossenen Grenzen ist kein Staat zu machen.
Grenzkontrollen belasten vor allem deutsche Unternehmen.

„Als Erstunterzeichner unterstütze ich das Bündnis offenes Europa und freue mich über die Initiative meiner Bundestagskollegen Kirsten Lühmann und Udo Schiefner. Ich rufe dazu auf, die Initiative zu unterstützen, auf der Internetseite zu unterzeichnen und damit ein Zeichen zu setzen“, so Andreas Rimkus.

Das freie und friedliche Europa ohne Grenzkontrollen ist ein großer Erfolg europäischer Einigung. Der Wegfall offener Grenzen im Schengen-Raum, wie aktuell von vielen gefordert und zum Teil bereits Realität, würde für uns alle immens teuer. Ein klarer Blick auf die ökonomischen Zusammenhänge in Europa verbietet jeden Ruf nach geschlossenen Grenzen!

Auf dem Spiel steht die Funktionsfähigkeit des europäischen Binnenmarkts. An allen EU-Binnengrenzen stärker zu kontrollieren, würde die volkswirtschaftlichen Vorteile des offenen Markts in Europa pulverisieren. Es geht um Milliardenbeträge. Transport und Logistik in Europa würden durch nicht planbare Verzögerungen massiv belastet. Staus und Wartezeiten führten zu mehr Bürokratie. Lagerhaltung müsste ausgeweitet werden. Ganze Lieferketten stünden in Frage. Letztlich geht es um Arbeitsplätze und die Zukunft unserer vernetzten Wirtschaft. Leidet die Logistik, leidet die Wirtschaft!

Grenzkontrollen lösen keines der uns aktuell beschäftigenden Probleme. Grenzkontrollen schaffen neue Probleme – Probleme und unschätzbar hohe Kosten.

Wir fordern alle auf, auf Scheinlösungen zu verzichten und sich mit uns ernsthaft und besonnen für unser freies und friedliches Europa stark zu machen.

www.buendnis-offenes-europa.de

Europa ohne Grenzkontrollen ist ein großer Erfolg europäischer Einigung. Das Bündnis offenes Europa will diesen Erfolg bewahren. Der Wegfall offener Grenzen im Schengen-Raum würde immens teuer. Grenzkontrollen würden vor allem deutsche Unternehmen belasten. In Berlin wurde das Bündnis am Donnerstag dieser Woche von Kirsten Lühmann und Udo Schiefner vorgestellt. Die Sprecherin für Verkehr und der Berichterstatter für Transport und Logistik in der SPD-Bundestagsfraktion konnten im Vorfeld bereits über 50 Erstunterzeichner für ihre Initiative gewinnen.

Zu den Erstunterzeichnern gehören neben Bundestagsabgeordneten aus verschiedenen Fraktionen und Vertreterinnen und Vertretern wichtiger Mobilitäts- und Wirtschaftsverbände u. a. die Ministerprädentin von Rheinland-Pfalz Malu Dreyer, der Ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske, der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann sowie die Logistikverbände BGL und DSLV.

Die Unterschriftenaktion läuft für einen Zeitraum von drei Monaten auf www.buendnis-offenes-europa.de . Danach werden die gesammelten Unterschriften öffentlich an Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Präsidenten des Europäischen Parlaments Martin Schulz übergeben.

Das Bündnis offenes Europa will klar Position für Schengen beziehen. Durch den Umgang einiger EU-Staaten mit der Flüchtlingsfrage, aber auch durch Positionen in Politik und Gesellschaft in Deutschland, werden die offenen Grenzen in Frage gestellt bis hin zur Forderung nach Grenzschließungen. Auf dem Spiel steht dabei die Funktionsfähigkeit des europäischen Binnenmarkts.

Initiiert wurde das Bündnis von den Bundestagsabgeordneten Udo Schiefner und Kirsten Lühmann. Udo Schiefner ist als Berichterstatter für Güterverkehr, Transport und Logistik seiner Fraktion direkt mit dem Thema befasst und vielfach auf die problematischen Folgen von Grenzschließungen angesprochen worden. Gemeinsam mit Kirsten Lühmann, der verkehrspolitischen Sprecherin ihrer Fraktion, hat er dieses Bündnis ins Leben gerufen. Sie wollen damit für den europäischen Gedanken und offene Binnengrenzen werben.

Alle, die das Bündnis unterstützen sprechen sich deutlich gegen Grenzkontrollen aus. Sie sind überzeugt, dass Grenzkontrollen keines der aktuellen Probleme lösen, aber unschätzbar hohe Kosten verursachen würden. Das Bündnis fordert alle auf, auf Scheinlösungen zu verzichten und sich für das freie und friedliche Europa stark zu machen.

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