Kürzlich besuchte der Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete und SPD-Vorsitzende Andreas Rimkus die Fliedner-Fachhochschule Düsseldorf auf dem Gelände der Kaiserswerther Diakonie. Für Andreas Rimkus war dieser Termin ein willkommener Gegenbesuch, da er bereits mehrfach Studierende und Dozierende des dualen Studiengangs Pflege und Gesundheit als Gäste im Deutschen Bundestag in Berlin begrüßen durfte. Nun nutzte der Düsseldorfer Abgeordnete die sitzungsfreie Zeit um den Mitgliedern des Studiengangs einen Besuch vor Ort im Wahlkreis abzustatten.  Rimkus wurde begleitet von SPD-Ratsherr Philipp Tacer, der im Wahlkreis Düsseldorf-Nord für den Deutschen Bundestag kandidiert. Begrüßt wurde Andreas Rimkus von Studiengangsleiterin Prof. Dr. Renate Adam-Paffrath sowie vom Studiengangskoordinator Wolfgang Pasch.

Nach einem Rundgang durch das Gebäude der Fliedner-Fachhochschule besuchte Andreas Rimkus eine Seminarsitzung des Studiengangs um das Gespräch mit den Studierenden zu suchen. Bei dem Gespräch standen insbesondere aktuelle pflegepolitische Probleme und Herausforderungen im Fokus. So berichteten die Studierenden dem Abgeordneten, dass der berufliche Alltag von Pflegekräften enorm fordernd ist und die unzureichende Personalausstattung in den Pflegeeinrichtungen sowie die Unterfinanzierung von Pflegestellen nach wie vor das zentrale Merkmal im deutschen Pflegesystem sei. Andreas Rimkus erläuterte den Studierenden verschiedene bundespolitische Entscheidungen und Maßnahmen der Berliner Koalition wie beispielsweise das Krankenhausstrukturgesetz, mit denen die Personalsituation in den Einrichtungen verbessert wurde und zukünftig weiter verbessert werden soll. Gleichwohl sind nach Überzeugung von Andreas Rimkus und den Studierenden weitere grundsätzliche Verbesserungen notwendig, um das Prinzip „Gute Pflege“ Wirklichkeit werden zu lassen. Die Studierenden, die im ausbildungsintegrierenden Studium auch Praxiseinsätze durchlaufen, berichteten, dass sie sich bewusst für den Pflegebereich entschieden haben, da diese berufliche Tätigkeit und der Dienst an Mitmenschen enorme persönliche Sinnstiftung bieten. Gerade deshalb, so die Studierenden, sei es sowohl im Interesse des Pflegepersonals als auch der pflegebedürftigen Menschen nötig, die Würde der Arbeit und die Würde der Pflege stärker in den Blick zu nehmen und bessere Arbeitsbedingungen in den Pflegeeinrichtungen zu erreichen. Andreas Rimkus sicherte zu, diese Fragestellungen und geäußerten Bedürfnisse in die SPD-Bundestagsfraktion in Berlin einzubringen und zu diskutieren.

Zugleich ermunterte Rimkus die Studierenden sich politisch zu engagieren und politische Forderungen zu artikulieren. Da die Demokratie vom Mitmachen und vom Einmischen der Bevölkerung lebt, ist es nach Aussage von Andreas Rimkus besonders wichtig, dass auch die Studierenden gesellschaftspolitische und soziale Probleme benennen und Lösungen von der Politik einfordern oder auch selbst politisch aktiv werden. Gerade die Pflegepolitik verdiene insgesamt mehr Aufmerksamkeit und Engagement von Politik und Zivilgesellschaft. Denn – so das Fazit von Andreas Rimkus – „Wir sind nur gemeinsam stark!“

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