Die Bundesfinanzierung der Städtebauförderung ist dieses Jahr mit 790 Millionen auf dem höchsten Niveau seit dem Start 1971. Besonders Nordrhein-Westfalen profitiert von der Förderung – 134 Millionen fließen vom Bund ins Land. 2017 stehen NRW durch weitere Zuschüsse von Land und Kommunen insgesamt 402 Millionen Euro zur Verfügung, um Projekte umzusetzen. In diesem Jahr erhalten 185 Städte und Gemeinden in NRW, somit fast jede zweite Kommune, für insgesamt 243 Projekte Städtebaufördermittel. Am Samstag, den 13. Mai findet zum dritten Mal der bundesweite Tag der Städtebauförderung statt. Dann öffnen Projekte bundesweit ihre Türen, um zu zeigen, wie die Mittel umgesetzt wurden.

Der Düsseldorfer SPD-Bundestagsabgeordnete Andreas Rimkus macht deutlich: „Eine gute Integration und sozialer Zusammenhalt in einer Stadt sind sehr wichtig. Dies ist nur möglich, wenn die Bürgerinnen und Bürger sich in ihrem Wohnort wohlfühlen. Durch die Städtebauförderung schaffen wir Orte, an denen Menschen zusammenkommen können. Hier können sie sich auszutauschen und ihren Wohnort gemeinsam erleben.“

In Düsseldorf haben in der aktuellen Legislaturperiode insgesamt vier Projekte von der Städtebauförderung profitiert. Seit 2013 bekam Düsseldorf über 10 Millionen Euro vom Bund. Die Gelder gingen unter anderem an Projekte in Flingern, Oberbilk, Wersten und Rath.

Die Städtebauförderung soll Städte und Kommunen finanziell unterstützen. Eine gute soziale Integration, Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit stehen dabei im Vordergrund. Dazu wurden verschiedene Programme entwickelt, die ihren Schwerpunkt auf unterschiedliche Aspekte des Städtebaus legen. Beispielsweise soll das Programm Soziale Stadt den sozialen Zusammenhalt fördern sowie struktur- und sozialschwache Ortsteile aufwerten. Das Programm Städtebaulicher Denkmalschutz finanziert den Erhalt der historischen Bausubstanz und soll diese Orte für alle Gesellschaftsgruppen lebenswert gestalten.

Eine Besonderheit der Städtebauförderung ist der Ansatz des lernenden Systems. Es wird ressortübergreifend und mit Partnern vor Ort gearbeitet. Gerade die Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern, Verbänden, Kirchen, privaten Investoren und Genossenschaften ist ein großer Gewinn. Jährlich gibt es bundesweit über 10 000 Informationsveranstaltungen, wobei der Tag der Städtebauförderung das Highlight ist.

Die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer können am Samstag drei Projekte erleben. Es gibt Veranstaltungen in Rath/Mörsenbroich und Garath. In Wersten eröffnet der neue Aktiv- und Stadtteiltreff der Arbeiterwohlfahrt. Hier bekommen Familien und Nachbarn ein vielfältiges Angebot geboten. Der Neubau profitierte von dem Programm Soziale Stadt und wurde sowohl von öffentlichen als auch privaten Mitteln finanziert.

Rimkus ist begeistert: „Der Aktiv-Treff der AWO zeigt wie gute Integration funktioniert. Hier wird sich dafür eingesetzt, dass niemand zurückgelassen wird. Der Neubau ermöglicht eine noch bessere Arbeit in der Nachbarschaft. Dank der guten Kooperation zwischen Kommune, Land und Bund mit Partnern vor Ort, konnten die Mittel schnell an der richtigen Stelle eingesetzt werden. Ich freue mich, den Neubau selbst besuchen zu können am Tag der Stadtbauförderung.“

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